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Neuigkeiten
27.10.2021, 14:37 Uhr
Seniorenvertretung unterstützt ABSV-Aktion gegen E-Roller
Ein Spaziergang von der Stierstraße in die Kurmärkische Straße

In der Hauptstraße wird ein Überweg versperrt.

Der ABSV (Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin) hat im Oktober zu Woche des Sehens eine Aktion gegen die wild parkenden E-Roller auf den Gehwegen gestartet. Der ABSV hat dazu Anhänger anfertigen lassen, die sich gut an den E-Rollern anbringen lassen.

Die Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg unterstützt die Aktion. Am 27. Oktober haben zwei Mitglieder einen Spaziergang von der Seniorenfreizeitstätte Stierstraße bis zum Nachbarschaftszentrum Kurmark gemacht und dabei einige der Anhänger verteilt …

Der Weg von der Seniorenfreizeitstätte Stierstraße zum Nachbarschaftszentrum in der Kurmärkischen Straße ist an sich nicht weit, aber wir haben viele behindernde E-Roller gefunden. Hier haben wir noch nicht einmal alle dokumentiert. Es sind nur die etwas krasseren, völlig achtlos abgestellten E-Roller mit Bild festgehalten.

In der Hauptstraße gibt es eine Rudelbildung.

Bei der Aktion haben wir gut sichtbar gemacht, wer sich hier gegen die E-Roller einsetzt.

Die Signalfarbe gelb bewährt sich so, dass viele Passanten spontan ihre Unterstützung ausdrücken.

Die Aufstellfläche an der Ampel wird achtlos zugestellt.

Bushaltestelle? Macht nichts. Verkehrsverbund paradox.

Mitten auf der Querung der Pallasstraße versperrt ein umgefallener E-Roller den Weg.

Mittiger geht es gar nicht.

In der Winterfeldtstraße beim Fahrradhändler - Hauptsache mitten im Weg.

Wenn schon am Rand des Gehwegs, aber dann wenigstens auffällig quer, scheint sich der Nutzer gedacht zu haben.

Und ist der Gehweg noch so schmal, da lässt sich doch immer noch etwas unterbringen.

Eine Ampelquerung scheint für die Umsetzer der E-Roller-Firmen eine magische Anziehungskraft zu besitzen.

Viele Menschen ärgern sich über die behindernden E-Roller. Das konnten wir bei unserem kleinen Spazierweg schnell feststellen. Einige ärgern sich offenbar so sehr, dass sie die Dinger einfach umstoßen. Das ist keine gute Lösung.

Die E-Roller erfordern eine schnelle politische Lösung durch das Abgeordnetenhaus und den Senat.

Die Seniorenvertretung unterstützt den ABSV, wenn er sagt: Das geht gar nicht!

  • Stehende oder gar liegende Fahrzeuge auf dem Gehweg,
  • Abgestellte Fahrzeuge an U- und S-Bahn-Eingängen, Bus- und Tram-Haltestellen, Ampelkreuzungen,
  • Parkende Fahrzeuge auf Blindenleitsystemen,
  • Abgestellte Fahrzeuge an der Hauswand oder anderen Gehwegbegrenzungen, denn daran orientieren sich blinde und sehbehinderte Menschen,
  • Fahrende E-Roller auf Gehwegen!

Solange der Vorrat reicht, können die Gelben Karten in Berlin kostenfrei per E-Mail: presse@absv.de beim ABSV bestellt werden.

Aktualisierung!

Die Seniorenvertretung hat gemeinsam mit dem Beirat von und für Menschen mit Behinderung Tempelhof-Schöneberg eigene Gelbe Karten für E-Roller drucken lassen und wird die nun auf die Straße bringen. Anfragen an seniorenvertretung@ba-ts.berlin.de


aktualisiert 07.11.2021, 15:01 Uhr

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