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Archiv
02.03.2015, 15:53 Uhr
Kiezspaziergang
Die Erinnerung bleibt wach
Die Bezirksbürgermeisterin besucht die ehemalige Grenze.
 

 Die Erinnerung bleibt wach!

Anlässlich der  25. Wiederkehr des Mauerfalls hat die Bezirksbürgermeisterin

Frau  Angelika Schöttler mich zum Kiezspaziergang  an den Grenzverlauf zwischen Lichtenrade und Blankenfelde-Mahlow eingeladen.

Treffpunkt war der S- Bhf. Lichtenrade.

Unter den dort Anwesenden war auch die Landrätin des Kreises Teltow-Fläming

Frau Kornelia Wehlan und der Europaabgeordnete  Michael  Cramer, der Initiator

des Mauerwegs sowie ungefähr 200 interessierte Bürger.

Unter der Führung von Frau Schöttler, versehen mit einem Mikrofon,  ging  es in Richtung Westen um dann später nach Süden einzuschwenken.

Auf dem  Hermione – von – Preußen – Platz berichtete Frau Schöttler aus dem Leben

der Adligen als Frauenrechtlerin.

Über den Mahlower-Grenzgraben  führte der Weg durch den Wald, hin zu den  Erinnerungs-stelen  von  Eduard Wroblewski  und Herbert Kiebler.

Der Ehrenvorsitzende des Fördervereins Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Herr Harald Fiss , berichtete über die Toten, die an der Grenze ihr Leben lassen mussten und wie die DDR-Behörden den Familien die Nachricht überbrachten.  Danach wurde in einer Gedenkminute aller Mauertoten gedacht und es wurden Blumen niedergelegt.

An dieser Stelle traf ich auch den Vorsitzenden des Kreisseniorenbeirats

Teltow-Fläming Herrn Horst Leder zu einem weiteren Gedankenaustausch.

Zwischenzeitlich war auch die Gruppe mit Herrn Markus Mohn, dem Leiter der Umweltinitiative Teltower Platte eingetroffen, so dass nunmehr 300 Personen in Richtung Festplatz, der an der B 96 liegt, gingen.

Hier sprachen  Frau Schöttler, Frau Wehlan und der Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow, Herr Ortwin Beier, einige Abschiedsworte.

Die Damen regten an, mindestens einmal  jährlich einen gemeinsamen Kiezspazier-gang zu machen.

Die Bildhauerin Kerstin Becker erklärt das von ihr erstellte Mauerdenkmal an der B 96.

Am Ende des Nachmittags gab es noch einen schönen musikalischen Ausklang, der von dem  „Schöneberger Klangkörper“ mit dem Lied“ Wunder geschehn,“  dem Trompetenensemble „Blechschaden“ der Kreisschule Teltow-Fläming,  was so ganz nach dem Geschmack von Herrn Cramer, als passioniertem Blechbläser, war.

Zum Schluss sang das Trio  „Chaplin´s Barbeit“ von der Musikschule „Regenbogen“.

 

Martin Schwinger

Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg

Stellv. Vorsitzender

 

 

 

 

aktualisiert von Prof. Dr. Manfred Kohler, 08.05.2017, 10:37 Uhr
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